Kurzübersicht: Was finde ich alles im Bereich "Gelbe / Rote Karten"?

Sperren

Gibt es Training bei einer roten Karte?

Wahrscheinlichkeiten für gelbe und rote Karten
Textbausteine zu gelben, gelb-roten und roten Karten



Sperren

Nur Karten aus Pflichtspielen haben eine Bedeutung. Die Wahrscheinlichkeit eine Karte zu kassieren hängt zum einen vom Zufall ab, aber auch vom Charakter und der Psyche des Spielers.

Hat ein Spieler 3 gelbe Karten oder eine rote Karte, so ist er ein Pflichtspiel gesperrt. Bekommt ein Spieler in einem Pflichtspiel eine gelb-rote oder eine rote Karte, so verfallen alle seine bisherigen gelben Karten und er ist für das nächste Pflichtspiel gesperrt. Beachte: Im Aufstellungsscreen könntest Du den Spieler aufstellen, er ist nicht zwingend gesondert gekennzeichnet, also aufpassen! In der Spielerübersicht sind verwarnte und gesperrte Spieler deutlich zu erkennen:

unbelasteter Spieler
Spieler hat eine gelbe Karte
Spieler hat zwei gelbe Karten - bei der dritten wäre er gesperrt
Spieler ist das nächste Pflichtspiel gesperrt

Spielt eine Mannschaft im Pokal und in der Liga, so ist der Spieler nach einer roten Karte im Pokal also für ein Spiel in der Liga gesperrt, darf aber in der nächsten Pokalrunde wieder mitspielen. Bekommt er in der Liga eine rote Karte, so muss er im Pokal aussetzen und ist im nächsten Ligaspiel wieder spielberechtigt.

Spielt eine Mannschaft nur in der Liga und nicht im Pokal, so gilt die Sperre für das nächste Ligaspiel, er kann also erst wieder in zwei Wochen eingesetzt werden.

Stellt man einen gesperrten Spieler auf, so rutscht der Ersatzspieler in die Startaufstellung. Gibt es keinen Auswechselspieler für diese Position, so rücken folgende Spieler von der Bank auf die offene Position:

fehlender Auswechsel-Verteidiger: Mittelfeld, Flügelspieler, Stürmer
fehlender Auswechsel-Mittelfeldspieler: Verteidiger, Flügelspieler, Stürmer
fehlender Auswechsel-Flügelspieler: Stürmer, Mittelfeld, Verteidiger

fehlender Auswechsel-Stürmer: Flügelspieler, Mittelfeld, Verteidiger

Nach dem letzten Spieltag (bzw. nach der Relegation) werden alle Karten gelöscht.

Torhüter können übrigens keine Karten bekommen.

Gibt es Training bei einer roten Karte?

Spieler, die vorzeitig zum Duschen müssen, erhalten ihr Training (wenn sie auf einer Trainingsposition gespielt haben) für die Zeit, die sie auf dem Platz gestanden sind. Passiert das im Ligaspiel, dann kannst Du den Spieler im folgenden Freundschaftsspiel erneut einsetzen, damit er auf 100% Training kommt. Beispiele (es wird "Verteidigung" trainiert):

Ingo Prolet hat am Samstag in der Verteidigung gespielt. Nach 75 Minuten hat ihn der Schiedsrichter vom Platz gestellt (oder wurde verletzt ausgewechselt). Am Dienstag im Friendly kam er gar nicht dran. Ingo bekommt also für 75 Minuten volles Training - für die restlichen 15 Minuten gibt es gar kein Training.
Bei dieser Rudelbildung hatte sein Bruder Marvin Prolet ebenfalls am Samstag in der Verteidigung gespielt. Auch er wurde nach 75 Minuten vom Platz gestellt (oder wurde verletzt ausgewechselt). Am Dienstag im Friendly spielte er dann 90 Minuten in der Verteidigung. Marvin bekommt also für 90 Minuten volles Training (mehr als 90 Minuten sind nicht möglich).
Ralf Rüpel hat am Samstag in der Verteidigung gespielt. Nach 30 Minuten hat ihn der Schiedsrichter vom Platz gestellt (oder wurde verletzt ausgewechselt). Am Dienstag durfte Ralf dann 90 Minuten als Stürmer spielen. Ralf bekommt also für 30 Minuten volles Training - die restlichen 60 Minuten bekommt er Passivtraining.
Ralfs Bruder Ingo Rüpel hat am Samstag gar nicht gespielt. Am Dienstag durfte Ingo dann 60 Minuten als Verteidiger spielen und wurden dann ausgewechselt / bekam eine rote Karte. Ingo bekommt also für 60 Minuten volles Training - für die restlichen 30 Minuten gibt es gar kein Training.


Wahrscheinlichkeiten für gelbe und rote Karten

In den Hattrick-Regeln steht folgendes: "Spieler, die als aufbrausend oder hitzköpfig gelten (=Psyche), werden öfter verwarnt als andere Spieler. Erst recht, wenn sie keine ehrliche Haut (=Charakter) sind oder unerfahren." Genau diese Regel wird durch folgende Wahrscheinlichkeiten (untersucht wurden 1,7 Mio Einsätze) bestätigt:


Psyche
Wahrscheinlichkeit für eine Karte
introvertiert
0,54 %
ruhig
3,56 %
ausgeglichen
8,96 %
temperamentvoll
13,80 %
aufbrausend
16,48 %
hitzköpfig
unbekannt

Charakter
Wahrscheinlichkeit für eine Karte
rechtschaffen
5,66 %
aufrichtig
6,35 %
ehrlich
8,27 %
unehrlich
11,36 %
niederträchtig
14,78 %

Erfahrung
Wahrscheinlichkeit für eine Karte
katastrophal
9,32 %
erbärmlich
9,25 %
armselig
8,99 %
schwach
8,48 %
durchschnittlich
8,03 %
passabel
7,43 %
gut
7,03 %
sehr gut
6,52 %
hervorragend
6,39 %
großartig
5,32 %
ab brillant
4,00 - 5,00 %


Textbausteine zu gelben, gelb-roten und roten Karten

Für die Anzeige von gelben, gelb-roten und roten Karten gibt es jeweils 10 bzw. 5 Textbausteine, die im Spielbericht auftauchen können:

Foulspiel:
1. Necip Talu von Kirchheim sah nach 24 Minuten wegen eines Fouls die Gelbe Karte.
2. In der 12. Minute sah Anton Glushak von Kirchheim Gelb, weil er seinen Gegenspieler umgemäht hatte.
3. Kirchheim-Spieler Horst Bonnekamp sah in der 90. Minute nach einem harten Einsteigen gegen seinen Gegenspieler völlig zu Recht die Gelbe Karte.
4. Kirchheim-Spieler Tore Pfrang hatte es bei seiner Attacke in der 81. Minute nur auf die Beine des Gegenspielers abgesehen. Folgerichtig sah er die Gelbe Karte.
5. Manch einer im Publikum fand es doch sehr gnädig vom Schiedsrichter, dass dieser nach einer wüsten Grätsche von Philip Alker in der 67. Minute dem Kirchheim-Spieler nur die Gelbe Karte zeigte. Das hätte durchaus auch Rot sein können!
unsportliches Verhalten:
1. Abseits? Viktor Burg-Zettl wollte es nicht wahrhaben, dass er in der 33. Minute zurückgepfiffen wurde, und drosch wutentbrannt den Ball auf die Tribüne. Klarer Fall: Der Kirchheim-Akteur sah dafür die Gelbe Karte.
2. Enno Korschewitz von Kirchheim sah in der 55. Minute nach einer dreisten Schwalbe die Gelbe Karte.
3. Marodierend und brandschatzend bahnte sich Johannes Hoffeld von Kirchheim in der 31. Minute den Weg durch das von ihm selbst gebildete Rudel. Warum er nur die Gelbe Karte sah und nicht wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt wurde, wird wohl das Geheimnis des Schiedsrichters bleiben.
4. Nino Felbermair von Kirchheim sah in der 42. Minute wegen absichtlichen Handspiels die Gelbe Karte.
5. Weil Stevan Randjelović von Kirchheim in der 75. Minute nach einem Freistoßpfiff den Ball nicht herausrücken wollte, hielt ihm der Schiedsrichter die Gelbe Karte unter die Nase.
Foulspiel:
1. In der 24. Minute sah Necip Talu wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte und musste das Feld verlassen. Für Kirchheim wurde es nun schwerer.
2. Das Spiel wurde immer ruppiger. Horst Bonnekamp tat sich besonders hervor und langte - bereits verwarnt - in der 90. Minute erneut hin - Gelb-Rot! Wütend stapfte der Kirchheim-Akteur in die Kabine.
3. Ohne Rücksicht auf Verluste grätschte Anton Glushak nach 12 Minuten seinen Gegenspieler auf Höhe der Mittellinie um. Die Gelbe Karte hatte der Sünder in diesem Spiel schon gesehen - nun sah er sie ein weiteres Mal. Nur, dass der Schiedsrichter diesmal die Rote Karte gleich hinterher zückte. Kirchheim spielte also von nun an mit einem Mann weniger.
4. Wenn man schon Gelb hat, darf man doch nicht so in einen Zweikampf gehen! Da half kein Bitten und kein Betteln: Gelb-Rote Karte für Tore Pfrang nach einer ungestümen Attacke in der 81. Minute. Kirchheim musste mit einem Mann weniger auskommen.
5. 67. Minute: Als der Schiedsrichter die Gelbe Karte für Philip Alker wegen Foulspiels notieren wollte, bemerkte er, dass der Kirchheim-Akteur im Verlauf des Spiels schon einmal verwarnt worden war. Er winkte ihn noch mal zu sich und zeigte ihm Gelb-Rot.
unsportliches Verhalten:
1. Einmal mehr meckerte Viktor Burg-Zettl in der 33. Minute beim Schiedsrichter. Der hatte endgültig genug gehört und zeigte dem Spieler Gelb. Da dieser bereits verwarnt war, folgte die Rote Karte auf dem Fuß. Platzverweis - Kirchheim musste mit einem Mann weniger weiterspielen.
2. Obwohl bereits verwarnt, stellte sich Enno Korschewitz in der 55. Minute einfach vor den Ball, um eine schnelle Freistoßausführung zu unterbinden. Der Schiedsrichter zeigte ihm Gelb-Rot. Kirchheim spielte von nun an mit einem Mann weniger.
3. Johannes Hoffeld von Kirchheim schlug den Ball völlig unmotiviert fort, nachdem der Schiedsrichter das Spiel unterbrochen hatte. Das brachte ihm in der 42. Minute die zweite Verwarnung ein - Gelb-Rot! Wütend trat er ein Loch in die Werbebande und stapfte in die Kabine.
4. In der 42. Minute durfte der bereits verwarnte Nino Felbermair schon mal die Dusche für seine Kameraden aufdrehen. Er handelte sich die Ampelkarte ein, als er sich bei einem Freistoß zu früh aus der Mauer von Kirchheim löste.
5. Stevan Randjelović, bereits verwarnt, wusste genau, was ihm blühte, als er den Ball mit der Hand abgefangen hatte und der Pfiff des Schiedsrichters ertönte. Der griff sofort in Brust- und Gesäßtasche und stellte den Kirchheim-Spieler mit der Ampelkarte vom Platz. 75 Minuten waren gespielt.
direkte rote Karte:
1. In Kung-Fu-Manier sprang Necip Talu in der 24. Minute mit gestrecktem Bein in seinen Gegenspieler. Der Schiedsrichter zückte sofort die Rote Karte. Fluchend, zeternd und gestikulierend ging der Sünder in die Kirchheim-Kabine und bezeichnete den Unparteiischen dabei sozusagen als Rektum.
2. Der Ball war in der 12. Minute nicht einmal in der Nähe, als Anton Glushak den Ellenbogen gegen seinen direkten Gegenspieler ausfuhr. Der Schiedsrichter kramte in seiner Gesäßtasche und hielt dem Kirchheim-Spieler die Rote Karte unter die Nase. Der wollte es nicht wahrhaben und ging erst nach langen Diskussionen kopfschüttelnd vom Platz.
3. Nachdem der Gegenspieler von Philip Alker dessen Mutter und Schwester übel beleidigt hatte, rammte ihm der Kirchheim-Akteur den Kopf gegen das Brustbein. Der vierte Offizielle hatte die Tätlichkeit gesehen und den Schiedsrichter informiert: Rot für Philip Alker in der 38. Minute.
4. Nach diesem Foul droht Enno Korschewitz neben einer Sperre auch eine Anzeige wegen des Versuchs der vorsätzlichen Körperverletzung! Brutal, wie der Kirchheim-Spieler seinen Gegenspieler umtrat. Klarer Fall: Rote Karte in der 80. Minute!
5. In der 33. Minute sprang Viktor Burg-Zettl seinem Gegenspieler brutal von hinten in die Beine. Der Schiedsrichter zog sofort die Rote Karte - Platzverweis! Die Proteste bei Kirchheim hielten sich in Grenzen.

Wahrscheinlichkeiten übernommen von http://beyond-league-4.hattrick.sea.at/stats-s.php?was=karten.

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